BŘrgerinitiative L125-VORAUS e.V.
Stand: 1. November 2008

1990 - 1999

1991

Dr. Conrad Schroeder wird Nachfolger von Dr. Norbert Nothelfer als Regierungspr├Ąsident.

1992

Der Durchstich wird fertiggestellt. Die B3 ist damit im n├Ârdlichen Schneckental angekommen. Die L125 wird im Norden direkt an die B3 angebunden und bis kurz vor die Nussbaumkurve ausgebaut. Nach Verkehrsfreigabe erfolgen die obengenannten Verkehrsbeschr├Ąnkungen zu Lasten der Gemeinden Schallstadt und Norsingen.

Die B3-Umfahrungen Schallstadt, Norsingen und Bad Krozingen werden aufgrund der Festlegung des Regierungspr├Ąsidiums in Form der Schlingenl├Âsung in den Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 1992 aufgenommen.

1995

Der RVSO nimmt die Schneckentaltrasse als Vorschlagstrasse zur Verlegung der B3 zwischen Freiburg und Bad Krozingen in den Regionalplan 1995 auf. Dieser ist heute noch aktuell.

1997

Thomas Breig folgt B├╝rgermeister Ruch in Ehrenkirchen nach (September 1997)

1997-1999

Ehrenkirchen bindet das Gewerbegebiet „Niedermatten“ ├╝ber die K4982 an die L123 an. Die L125 wird Richtung Batzenberg verlegt (Umfahrung Kirchhofen) und au├čer├Ârtlich ├╝ber einen Kreisverkehr mit der K4982 verbunden.

Anmerkung: Von 1992-1999 werden folgende Stra├čenprojekte verwirklicht:

Durchstich des Bahndamms mit Anbindung der L125 an die B3: Damit wird die zuk├╝nftige B3 mit gro├čem finanziellem Aufwand auf die Ostseite der Bahnlinie ins Schneckental gef├╝hrt. Bei Realisierung der Schlingenl├Âsung m├╝sste die B3 zur Umfahrung von Norsingen wieder auf die Westseite der Bahntrasse verlegt werden. Dies steht aber im Widerspruch zur ├Âstlichen Umfahrung von Bad Krozingen (s.u.). Daf├╝r muss s├╝dlich von Norsingen eine erneute R├╝ckf├╝hrung auf die Ostseite der Bahntrasse erfolgen. Bei diesem vom RP geplanten Verkehrskonzept m├╝sste somit die Bahntrasse noch zwei weitere Male gekreuzt werden.

Teilumfahrung Bad Krozingen (Verlegung der L123 von und nach Staufen an den nord├Âstlichen Ortsrand): Damit hat man sich auf die Ostumfahrung von Bad Krozingen festgelegt.

Umfahrung Kirchhofen (L125) mit Anbindung der K4982 an die L123: Damit hat man eine durchgehende, ortsdurchfahrtsfreie Trasse geschaffen zwischen dem Durchstich n├Ârdlich von Schallstadt und der L123 bei Bad Krozingen (zuk├╝nftige B3).

Fazit: Seit 1999 existiert also als Folge einzelner Bauma├čnahmen eine durchgehende, ortsdurchfahrtsfreie Trasse vom Durchstich bei Schallstadt bis zur L123 bei Bad Krozingen („Schneckentaltrasse“), die man bei der Entscheidung 1985 f├╝r die Schlingenl├Âsung verhindern wollte, um die Landwirtschaft und die Natur zu schonen und den Verkehr aus dem Schneckental herauszuhalten.

1998

Dr. Sven v. Ungern-Sternberg wird Regierungspr├Ąsident in Freiburg.

1999

Das Planfeststellungsverfahren (PFV) f├╝r die Umfahrung von Bad Krozingen beginnt.

Im Vorfeld gibt es bez├╝glich des PFV aus dem Ministerium f├╝r Umwelt und Verkehr Baden-W├╝rttemberg eine Weisung an das RP Freiburg. Das Ministerium fordert 1997 im RE-Vorentwurf zur B3 OU Bad Krozingen: » 33

Die vorgelegte Umfahrung im Zuge der B3 (OU Bad Krozingen) ist vom Netz betrachtet erst sinnvoll bei einer Verlegung der B3 zwischen Freiburg und Bad Krozingen auf die sogenannte Schneckentaltrasse. Ansonsten wird der Durchgangsverkehr einen Umweg von ca. 3 km im Vergleich zur bisher ca. 1,5 km langen Ortsdurchfahrt in Kauf nehmen m├╝ssen. Die Einleitung eines PFV ist bis zum Vorliegen entsprechender Voraussetzungen zur├╝ckzustellen. Dazu z├Ąhlt vor allem eine sukzessive Realisierung der n├Ârdlichen Abschnitte...“

Anmerkung: Im Mai 2006 (siehe dort) wird auch das Innenministerium Baden-W├╝rttemberg das Verkehrskonzept des RP als „nicht optimal“ bezeichnen, das seither offenbar entgegen der Weisung des Umwelt- und Verkehrsministeriums unver├Ąndert weiterverfolgt wurde.

Bad Krozingen sperrt die B3-Ortsdurchfahrt f├╝r den LKW -Verkehr.

Beginn des Planfeststellungsverfahrens f├╝r den Ausbau der L125 zwischen Schallstadt und Ehrenkirchen.

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