21.07.2010: BZ bringt erste Informationen zu zweifelhaftem Verkehrsgutachten

Das Verkehrsgutachten sagt für  Schallstadt durch den Bau der "Umfahrung" für das Jahr 2025  2900 Fahrzeuge täglich auf der Ortsdurchfahrt voraus; ohne die Umfahrung verblieben 17 900 Fahrzeuge (incl. 700 LKW). Auf der "Umfahrung" seien dann täglich 19 400 Fahrzeuge unterwegs. Untersucht wurden nur die Planfälle mit und ohne Umfahrungen von Schallstadt und Norsingen, Alternativszenarien (z.B. LKW-Fahrvervot, Temporeduzierungen auf den Ortsdurchfahrten) wurden nicht betrachtet. Wann die Planung konkret weitergeht ist nach wie vor unklar. Joachim Müller-Bremberger, Pressesprecher der Freiburger Behörde, sagt: "Wir gehen davon aus, dass der Planentwurf nicht vor nächstem Jahr mit den Ministerien abgestimmt und freigegeben wird".  

hier können sie den Artikel von Tanja Bury in der Badischen Zeitumg vom 21.07.10 im Original nachlesen.

Das offizielle Verkehrsgutachten, das bisher der Planfeststellung für die „Ortsumfahrung“ Schallstadt zugrunde lag, prognostiziert für die Ortsdurchfahrt nach Bau einer Umfahrung täglich 10 0000 Kfz/24 h am nördlichen Ortseingang von Schallstadt, 7 300 Kfz auf der Höhe Ebringen und 4 300 Kfz im Bereich des Bahnhofs. Damit wird auch dem Ziel- und Quellverkehr Rechnung getragen. Jetzt will uns das Regierungspräsidium mit dem neuen Gutachten weismachen, dass hochgerechnet auf das Jahr 2025 gerade noch paradiesische 2 900 Kfz auf der Ortsdurchfahrt verbleiben würden und das trotz eines ständig wachsenden Verkehrsaufkommens, wie von offizieller Seite immer wieder behauptet wird. Da muss man sich nicht wundern, wenn unser Vertrauen in eine seriöse, unabhängige, nur den Vorgaben einer fachlich fundierten Verkehrsplanung verpflichteten Arbeit der Behörden auf dem Nullpunkt ist.

 

 

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